Veröffentlicht am 12.09.2019 18:27 Uhr
Spiele

Fallout 76: neue Kontroverse um den Atomic Shop

Bethesda veröffentlicht weitere Pay to Win Elemente im Atomic Shop für Fallout 76. Damit bricht der Entwickler und Publisher das versprechen, ausschließlich kosmetische Gegenstände für echtes Geld anbieten zu wollen.

Fallout 76: neue Kontroverse um den Atomic Shop

Das Bethesda mit Fallout 76 keine Glanzleistung hingelegt hat, steht außer Frage. Doch nicht nur aufgrund des Spiels, vor allem auch durch die Kontroversen rund um Fallout 76. Die aktuelle Kontroverse handelt vom Atomic Shop welcher, ganz anders als von Bethesda anfangs behauptet, nicht nur kosmetische Gegenstände für echtes Geld verkauft.

Nur kosmetische Gegenstände im Atomic Shop

Bevor Fallout 76 veröffentlicht wurde, kündigte Bethesda an, dass das Spiel einen Ingame Shop haben wird, in dem man Items für echtes Geld kaufen kann. Pete Hines, der PR-Manager von Bethesda, versicherte Fans allerdings, dass diese Gegenstände ausschließlich kosmetischer Natur sein werden. Mittlerweile, wie in vielen Dingen die Fallout 76 betreffen, hat sich dies als Lüge herausgestellt.

Bethesda versucht gerade eindeutig die verbleibende Spielerschaft langsam aber sich an Pay to Win Elemente heranzuführen. Vor ein paar Wochen veröffentliche Bethesda das "Repair Kit", welches Spielern helfen soll, ihre Ausrüstung ganz einfach zu reparieren. Dies ging vorher relativ schwer und aufwendig mithilfe der Werkbank. Dass diese Kits auch mit echtem Geld im Shop kaufen kann, löste erneut eine Kontroverse aus. Die Begründung, warum man trotz des Versprechens, einen Gegenstand verkauft, welcher eindeutig nicht kosmetisch ist, ist die das sich Spieler diese Möglichkeit gewünscht hätten, denn Ihre Ausrüstung geht sehr schnell kaputt.

Das dies Bethesda's versuch war, die Zahlbereitschaft für Pay to Win Elemente zu testen, wird mit der folgenden Neuerung klar. Lebensmittel in der Spielwelt können schlecht werden, was dazu führt, das diese nicht mehr so effektiv sind wie frische Lebensmittel. Abhilfe bringt hier der "Kühlschrank" welcher im Atomic Shop für echtes Geld gekauft werden kann. Dieser funktioniert, wie zu erwarten, wie ein Kühlschrank. Werden dort Lebensmittel gelagert, werden diese nicht mehr schlecht. Ebenfalls kaufbar ist ein Sammelroboter namens Collectron, welcher ausschwärmt um die nahe Gegend nach Schrott oder andere Gegenstände sucht und einsammelt.

Weitere Kontroversen rund um Fallout 76

In der Vergangenheit gab es Wochen, in dem nicht mindestens eine Kontroverse pro Tag rund um Fallout 76 ans Tageslicht gelang. Ich habe nachfolgend ein paar Geschichten aufgelistet, die mir noch in Erinnerung blieben. Falls Euch noch ein paar einfallen, schreibt sie doch in die Kommentare.

Segeltuch oder kein Segeltuch, das ist hier die Frage

Es wurde für die Collectors Edition von Fallout 76 eine Tasche aus Segeltuch versprochen. Bekommen haben Käufer aber nur eine billige Version aus Nylon. Auf Nachfrage eines Kunden, wurde ihm vom Support erklärt, das es einen Mangel an Segeltuch gab und dass das Produktbild doch nur ein Prototyp gewesen sei. Sie hätten nicht vor, irgendetwas dagegen zu tun. Daraufhin startete der Aufruf einer Sammelklage. Bethesda ruderte zurück und versprach, die im Produktbild beworbene Tasche aus Segeltuch nachzuliefern. Mittlerweile haben Käufer der Collectors Edition ihre versprochenen Taschen aus Segeltuch erhalten.

Nuka Cola Dark Rum

Eine andere Kontroverse betraf nicht Fallout 76 an sich, aber die Marke Fallout. Eine Firma bekannt für Rum hat in Kooperation mit Fallout Entwickler Bethesda einen speziellen Dark-Rum veröffentlicht. Das besondere ist jedoch nicht der Rum, sondern dessen Flasche, welche aussieht wie die aus Fallout beliebte Ingame-Marke Nuka Cola.

Blöd nur, wenn das Besondere gar nicht so besonders ist, sondern nur eine billige Plastik Umhüllung für eine ganze normale Glasflasche. Zugegeben, der Hersteller hat diese spezielle Verpackung niemals als Glas beworben, da der Preis für ein solches Sammlerstück aber über 100 Dollar betrug, war der Ärger durchaus zu verstehen. Ganz nebenbei, man musste die Plastik Hülle zum Ausschenken entfernen, da der dicke Plastikhals am Ende der Flasche dafür gesorgt hat, das der Rum an der Flasche herunterläuft.

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